Französische Küche – wie kann ich diese auch hierzulande umsetzen?

Die französische Küche ist durch ihren Abwechslungsreichtum und die Hochwertigkeit der Zutaten bekannt, die verwendet werden. Das bedeutet, dass jeder Gourmet die französische Küche schätzt. Eine der Besonderheiten der französischen Küche liegt darin, dass die Franzosen die Abendmahlzeit zur Hauptmahlzeit erkoren haben. Das bedeutet, dass das Frühstück und das Mittagessen relativ spärlich ausfallen, am Abend aber mehrere Gänge auf den Tisch gelangen, die dann von gutem Brot und Wein begleitet werden.

Französisch essen heißt einfach, nicht nur zum Zwecke der Sättigung zu essen. Franzosen gelten weltweit als echte Genießer und so ist es nicht verwunderlich, dass der Käse beispielsweise als Delikatesse in sehr vielen Varianten aus Frankreich stammt. Während die Küche im Süden des Landes relativ mediterran ausfällt, sind es im Inneren des Landes kräftige Gerichte, die häufig mit sahnigen Soßen serviert werden. Dazu schätzen Franzosen Trüffel und Austern als Delikatesse.

Wie geht französisch kochen?

Wer sich dafür interessiert, der eigenen Küche einen französischen Flair zu verleihen, sollte zunächst auf frische Produkte setzen. Die französischen Wochenmärkte sind bekannt für ihren Warenreichtum und weder ein französischer Sternekoch noch eine Hausfrau, die auf ihre Künste vertraut, umgeht die frischen Gemüse und das Fleisch, das vom Markt stammt. Dazu werden auch viele frische Kräuter innerhalb der französischen Küche verwendet, die alle Speisen harmonisch abrunden. Dabei werden generell regionale Produkte verwendet, die keine langen Transportwege hinter sich haben.

Wer sich für die französische Küche entscheidet, hat die Wahl, ob es eher mediterran wie im südlichen Frankreich zugehen soll oder ob die Küche des Landesinneren umgesetzt wird. Bei der mediterranen Küche setzen Franzosen auf leichte Fisch- und Fleischgerichte. Bekannt ist beispielsweise die über die Landesgrenzen hinaus sehr beliebte Bouillabaisse. Hierbei handelt es sich um eine reichhaltige Fischsuppe mit vielen verschiedenen Fischsorten. Auch das Coq-au-vin ist hier sehr beliebt als Fleischgericht. Flammkuchen mit Ziegenkäse, Lachs und Rucola ist eher ein kräftiges Gericht.

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Was ist eigentlich eine Delikatesse?

delikatessen-feinkost-gourmetObwohl zahlreiche Nahrungsmittel im Supermarkt den Namenszusatz „Delikatess-“ haben, ist vielen Menschen nicht bewusst, was genau zu den Delikatessen gezählt werden kann und was nicht. Problematisch dabei:

Es gibt im deutschsprachigen Raum nahezu keine Gesetze, die diese Bezeichnung genau eingrenzen, wodurch Hersteller nach Belieben ihre Produkte als „Delikatesshering“ oder „Delikatessoliven“ bezeichnen dürfen.

Was gehört zu den Delikatessen?

Das Wort „Delikatesse“ hat, wie viele Ausdrücke in der deutschen Sprache, einen französischen Ursprung. Es leitet sich vom französischen Wort „délicieux“ (vgl.: „delikat“) ab, das feine, erlesene Dinge beschreibt.

Allgemein können nahezu alle Gourmetspeisen als Deliktassen bezeichnet werden. Früher bezeichnete der Ausdruck in der Regel feine Nahrungsmittel, deren Zubereitung eine ausgezeichnete Kochfertigkeit voraussetzte, während heute insbesondere seltene und damit teure Lebensmittel zu den Delikatessen gezählt werden.

Beispiele für Delikatessen sind „Gaumenschmeichler“ wie Kaviar, Hummer und Trüffel, aber auch ausgewählte Genussmittel wie luxuriöse Spirituosen und feine Schokolade.

Die Bedeutung von Feinkostläden

In der Vergangenheit konnten in nahezu jeder Großstadt spezielle Gourmetläden gefunden werden, die sich aufFeinkost spezialisierten.

Ihr Angebot umfasste neben „klassischen“ Delikatessen wie Kaviar und Austern auch Käse-, Fleisch- und Wurstwaren, Wein und Liköre sowie Gebäck.

Dank des Internets kann der bekennende Gourmet heute seine Einkäufe schneller und meist sogar günstiger erledigen als früher. Weiterlesen Was ist eigentlich eine Delikatesse?