Lapacho
Lapacho
Vorkommen und Historie
Der Lapacho-Baum (Tabebuia avellanedae, synonym: Tabebuia impetiginosa), der von den Indianern als Baum des Lebens bezeichnet wird, ist hauptsächlich in den mittleren Höhenlagen der Bergnebelwälder der Anden beheimatet.
Die wässrigen Extrakte der Rinde nutzten bereits die Inkas und später übernahmen die Indianer von Peru, Bolivien und Paraguay den Lapacho-Aufguss als Heil- und Genusstee.
Eigenschaften
Neben Kalium, Calcium und Eisen enthält Lapacho auch Spurenelemente wie Barium, Strontium, Iod und Bor, jedoch kein Coffein.
Wirksame Substanzen im Lapachotee sind vor allem die antibiotischen Naphthochinonverbindungen Lapachol bzw. Lapachon. Diese haben einen die Verdauung anregenden, tonisierenden Effekt und unterstützen die Stärkung des menschlichen Immunsystems. Es wird ihm sogar nachgesagt, dass er heilend bei Krebserkrankungen wirken soll, was jedoch bisher experimentell nicht belegt werden konnte. Der Geschmack ist erdig mit einer leicht süsslichen Vanille-Note, und dem des Rotbusch-Tees ein bisschen ähnlich. Bekannt ist die positive Wirkung bei Blutarmut und Abgeschlagenheit.
Zubereitung
1 Esslöffel reicht für 4 Tassen. Diese Menge sollte 4 bis 6 Minuten in 1 l Wasser schwach gekocht werden, dann ca. 20 Minuten unter gelegentlichem Rühren ziehen. Nach dem Absieben oder Abgießen ist der Lapacho trinkfertig, und kann nach Belieben mit Zucker oder Honig gesüßt werden.
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