+ + + + + + + NEWSTICKER + + + + + + +

++++ Schöne Sache das: Kostenloser Poker Odds Calculator fürs Poker ++++

++++ Die besten und lustigsten Fussballersprüche - Wenn Fusballer den Mund aufmachen

++++ Poker Tells Die Kunst beim Pokern zu sehen, was andere nicht sagen wollen.

IM FOKUS: FEINKOST, NEWS UND TIPPS

Was ist eigentlich ein Gourmet?

Wenn man den allgemeinen Definitionen die wir gesucht haben glauben schenken mag, dann wird als Gourmet im Deutschen ein Feinschmecker bezeichnet, also ein sachkundiger Genießer raffinierter und kunstvoll zubereiteter Speisen und Getränke. Gerne wird er sich im Restaurant mal ein Wein bestellen. Wir finden einfach, dass es richtig lecker sein sollte. Wir wünschen allen Feinschmeckern viel Spass auf diesen Seiten.

Halt für Feinschmecker und Gourmets :-)

Kaffeemaschine

Kaffeemaschine

 


Eine Kaffeemaschine ist ein Gerät zur thermischen Extraktion und Filtration von gemahlenen Kaffeebohnen (Heißextraktion) mit Wasser als Extraktionsmittel. Als Filterelemente werden meist Kaffeefilter eingesetzt, oder spezielle Kaffeekapseln (Nespresso-Kaffeeautomaten) bzw. -pads (Senseo-Kaffeeautomaten) kommen zur Anwendung. Kaffeemaschinen dienen zur halbautomatisierten Zubereitung von Kaffee. Insofern sind sie zu unterscheiden von Kaffeevollautomaten, die die Wasser- und Kaffeezufuhr selbständig ausführen, den Kaffee direkt in Becher oder Tassen einfüllen und den Kaffeesatz in einen Satzbehälter entsorgen.Kaffeemaschine_fcm


Geschichte
Seit ca. 200 Jahren gibt es automatische Kaffeemaschinen. Es wurden immer wieder sehr unterschiedliche Methoden entwickelt, Kaffee zuzubereiten. Wobei die Kaffeemaschine zunächst mit Spiritus und erst seit dem ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts auch elektrisch betrieben wurden. Diese Geräte waren jedoch zunächst wegen ihres Preises für die breite Bevölkerung unerschwinglich. So kostete eine versilberte elektrische Kaffeemaschine von WMF in den 30er Jahren in etwa ein halbes Jahresgehalt eines Arbeiters.

So kam es erst in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg zu einer größeren Verbreitung von Kaffeemaschinen. Die 1954 patentierte Kaffeemaschine Wigomat war die erste moderne Filterkaffeemaschine. Dieser Typus verbreitete sich in Deutschland sehr rasch und verdrängte die vorher üblichen Perkolatoren und Vakuumbereiter.

Den Durchbruch in den Massenmarkt schaffte die Kaffeemaschine in den 1970er Jahren. Das noch heute übliche System, mit dem das Wasser erhitzt wird und tröpfchenweise durch den mit gemahlenem Kaffe gefüllten Kaffeefilter in eine Kanne auf einer Wärmeplatte gelangt, setzte sich damals durch.

In den späten 1990er Jahren kamen Maschinen auf den Markt, bei denen der Kaffee in vorportionierter Form mittels sogenannter Kaffeepads oder -kapseln in eine Haltevorrichtung eingelegt und unter Druck gefiltert wird. Es können bis zu zwei Tassen Kaffee gleichzeitig gebrüht werden.


Dröppelminna
Ein Vorläufer der Kaffeemaschine ist die sogenannte Dröppelminna, die noch ohne Filter funktionierte. Die wird der sprichwörtlich gewordenen Kaffeetafel im Bergischen Land zugeordnet. Dabei handelt es sich um ein Dickbauchiges birnenförmiges, an eine Urne erinnerndes Gefäß mit einem kleinen Hahn um den Kaffee herauszulassen. Eine so genannte Kranenkanne. Seit 1700 sind die meist aus Zinn hergestellten Kannen belegt.Da es noch keine Filtertüten gab, und der lose in der Kanne schwimmende Kaffeesatz leicht den Ausguss verstopfte, „dröppelte“ der Kaffee oft nur in die bereit gestellte Tasse.


Filterkaffee
Der Kaffeefilter wurde 1908 durch die Dresdner Hausfrau Melitta Bentz erfunden. Der nach ihr benannte Melitta-Konzern fertigt seitdem Kaffeefilter an. Bisweilen wurde die Einheit von Kaffeekanne mit dazugehörigem Kaffeefilter von Melitta als „Kaffeemaschine“ bezeichnet.


Napoletaner und Potsdamer Boiler
Die Napoletaner ist im Grunde nichts anderes als eine Kaffeekanne mit aufgesetztem Kaffeefilter. Das Besondere ist aber ihre Konstruktion. Zwei Behälter (einer mit und einer ohne Tülle) werden übereinander befestigt, getrennt nur durch einen fest installierten Kaffeefilter in ihrer Mitte. Zum Kaffeekochen dreht man den Apparat erst einmal auf den Kopf und füllt den oberen, nunmehr unten befindlichen Behälter mit Wasser, schraubt darauf den Filter und die eigentliche Kaffeekanne, deren Tülle nun nach unten zeigt. Dann erhitzt man die Kanne. Sobald das Wasser kocht, dreht man sie um und erhält schön gefilterten Kaffee. Einfache Kannen dieser Art waren ursprünglich in Italien sehr verbreitet und hießen Napolitaner. Später stellte man auch aufwendig verarbeitete elektrische Geräte her.

Nach demselben Prinzip funktionieren auch die fein gearbeiteten Kannen aus dem Ende des 19. Jahrhunderts, die „Russische Eikanne“ oder „Potsdamer Boiler“ genannt wurden. Hierbei wurde die oft schwenkbar zwischen einem Bügel aufgehängte Kanne durch einen Spirituskocher erwärmt.


Percolator
Die Perkolation ist auch heute noch eine sehr häufig verwendete Methode, Kaffee zu kochen. Das Wort stammt vom lateinischen percolare, was soviel heißt wie seihen, filtern.

Die Erfindung des Kaffee-Perkolators wird dem Pariser Blechschmied Laurens zugeschrieben. Er entwickelte 1819 die erste Kaffeekanne, bei der das Wasser auf dem Herd erhitzt wurde und dann durch einen Innenzylinder emporstieg. Dieses Prinzip wurde dann vielfach übernommen und verändert. Es wurde auch mit geschlossenen Systemen experimentiert, sogenannten Dampfdruckperkolatoren.

In Amerika, wo die Filtermethode nicht so bekannt ist, wird noch öfter nach dem Perkolationsprinzip Kaffee zubereitet, ebenso in England und den Niederlanden. In Deutschland ist der Perkolator fast in Vergessenheit geraten. Viele gewerbliche Großkaffeemaschinen arbeiten aber noch nach diesem Prinzip. Die Geräte für den Hausgebrauch waren meist aus Metall angefertigt. Einfache Ausführungen waren aus Aluminium, andere aus Messing, das verchromt bzw. versilbert wurde. Da der Kaffee leicht den Metallgeschmack annahm, gingen einige Hersteller dazu über, die Geräte wenigstens teilweise aus Glas herzustellen, oder ganz aus Porzellan zu produzieren. Elektrische Kaffeemaschinen aus Porzellan waren in den USA sehr verbreitet. In Deutschland stellte Rosenthal in den 1930er Jahren Kaffeemaschinen her. Weit verbreitet sind vor allem die "Aromator" genannten Geräte der Porzellanfabrik Neuerer.

Vom Funktionsprinzip her unterscheidet sich der Perkolator deutlich von der Filterkanne. Ein Perkolator besitzt ein Metallröhrchen oder einen Zylinder, durch den das Wasser emporsteigt und dann auf das Kaffeemehl trifft. Wird Wasser erhitzt, dehnt es sich aus. In einem geschlossenen Gefäß kann es sich nur nach oben hin ausdehnen, es steigt in dem Metallröhrchen nach oben. Hier tropft es nun auf einen Filter mit dem Mahlgut. Daraufhin tropft die Flüssigkeit wieder nach unten und steigt erneut durch das Metallröhrchen empor. Diesen zirkulierenden Prozess bricht man erst ab, wenn der Kaffee die gewünschte Stärke hat.

Von diesen zirkulierenden Percolatoren sind die Pump-Percolatoren zu unterscheiden, bei denen das Wasser nur einmal über das Mahlgut tropft und daraufhin in einem gesonderten Behälter aufgefangen wird. Diese Percolatoren verfügen daher neben einem „Wasserbehälter“ einen weiteren für den fertigen Kaffee, der dann meist über einen kleinen Auslasshahn abgelassen wird.

Beispiele für verbreitete zirkulierende Percolatoren aus deutscher Produktion sind etwa: WMF (Nachbau der amerikanischen Firma Landers/Universal von 1880-1930, sowohl mit Spiritus beheitzt, als auch elektrisch); Graetzor (1930-1966); Linnschiff, Feldhaus (einfache Percolatoren aus den 1950er Jahren), Rowenta (ca. 1920 - 1960) und viele mehr

Beispiele für oft anzutreffende Pump-Percolatoren sind: AEG, (Deutschland 1930er Jahre - Entwurf Peter Behrens); Moccadur (DDR, 1950er Jahre)) und Therma (Schweiz, 1960er Jahre)


Vacuumbereiter
Eine Weiterentwicklung der Percolatoren sind die Vakuumbereiter, die seit etwa 1830 belegt sind. Bekannt ist der sogenannte Glasballon. Dabei werden zwei Glasgefäße übereinander angebracht. Das untere Gefäß wird mit Wasser, das obere mit Kaffeemehl gefüllt. Wird das untere Gefäß nun erwärmt, steigt das Wasser über ein Steigrohr in das obere Gefäß und vermischt sich dort mit dem Mahlgut. Nun löscht man die Spiritusflamme unter dem unteren Gefäß, so dass sich dort die Luft abkühlt und ein Unterdruck (ein Vakuum) entsteht, der wiederum das mit dem mahlgut vermengte Wasser durch einen Filter in das untere Gefäß zurückzieht. Aus diesem unteren Gefäß kann der Kaffee nun, nachdem die Apparatur auseinander gebaut wurde, serviert werden.

Leider gab es mit Maschinen dieser Art viele Unfälle. Man hört von Explosionen und von zerbrochenen Glas, weil die Heizquelle nicht rechtzeitig genug gelöscht wurde.

Trotzdem wurde nach diesem Prinzip eine Reihe sehr unterschiedlicher Kaffeemaschinen hergestellt. Teilweise wurden dabei die beiden Behälter nicht über- sondern nebeneinander angebracht und mit einem Kippmechanismus versehen, der den dazu gehörenden Spiritusbrenner automatisch auslöschte.

In Deutschland gewannen im 20. Jahrhundert die gläsernen Vacuum-Bereiter im Design der Bauhaus-Künstler unter dem Namen Sintrax eine größere Verbreitung. Ebenfalls verbreitet waren die elektrischen Geräte, die Rowenta in den 50er Jahren verkaufte. In den letzten 30 Jahren war es vor allem der dänische Hersteller Bodum, der noch entsprechende Geräte herstellte


Kippdampfdruckkanne
An die frühen Vakuumkannen erinnern auch die "Kippdampfdruckkannen" die in Deutschland um 1880 vor allem durch die Geräte von Hermann Eicke (gestorben 1. Februar 1897) aus Berlin populär wurden. Das Gerät, bestehend aus einem metallenen Kaffeekocher mit Spiritusbrenner auf einem Porzellanfuss und einer Porzellankanne, in die der Kaffee floss, sorgte für einen gewissen Wohlstand beim Erfinder, den dieser u.a. für das Waisenhaus in Berlin-Moabit und die St.Hedwigs-Kathedrale in Berlin stiftete. Auch die Geburtsgemeinde Weißenborn in Thüringen soll einen Teil bekommen haben, der bestimmt war für verarmte Christen, die aber weder Trinker noch Spieler sein durften.Kaffeemaschine

Soziales
Die Bedeutung einer Kaffeemaschine für die Sozialstruktur in Büros ist nicht zu unterschätzen. Zwar benötigt die Kaffeezubereitung einen kleinen Teil der täglichen Arbeitszeit, doch hat die zwanglose Gesprächsatmosphäre an der Kaffeemaschine positive Einflüsse aufs Betriebsklima und die Kreativität. In vielen neu geplanten Bürogebäuden werden daher "Kaffeeinseln" von vorneherein strategisch eingeplant.


Trivia
Der Füllgrad einer Kaffeemaschine der University of Cambridge im ehemaligen Trojan Room war der Auslöser für die erste Installation einer Webcam, die allerdings leider am 22. August 2001 um 0954 UTC endgültig abgeschaltet wurde. Die Installation wurde vom Nachrichtenmagazin Der Spiegel übernommen und ins Internet gestellt.


 
Jetzt bei eWorld24.de - EDEKA
[Werbeplatz noch frei! Hier anmelden!]
Mit Recht:
Gourmet Bestseller
150x200_002
FLIRTEN LERNEN

Mehr Erfolg bei Frauen

Erfolg bei Frauen

>> Jetzt direkt