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Mittwoch, 19. November 2008
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Froschschenkel 

Froschschenkel sind die Hinterbeine von bestimmten Fröschen mit dem Ansatz der Wirbelsäule. Diese Frösche werden hauptsächlich im asiatischen Raum gezüchtet und in Frankreich als Delikatesse gehandelt. In Afrika werden Frösche oftmals wegen ihrer Schenkel auf Farmen mit Fertigfutter gemästet und nach einem Jahr getötet. In Indien werden Frösche bei der Treibjagd mit Licht geblendet und in Netzen gefangen, woraufhin man ihnen im lebendigen Zustand auf Holztischen die Beine abhackt. Diese werden dann eingefroren und in die ganze Welt, vorrangig nach Frankreich, exportiert. Die meisten Froschschenkel werden heute aus den Reisfeldern von Indonesien geliefert. In Indien darf man Frösche nicht mehr fangen, da nur noch wenige von ihnen übrig sind.

Konsum


Jährlich werden ca. 150 Millionen Froschschenkel in Frankreich konsumiert. Beim Garen spreizen sich die Schenkel wie ein Stern auseinander. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts beträgt der Froschschenkelkonsum in Deutschland insgesamt 11,2 Tonnen Froschschenkel pro Jahr. Jedoch beträgt der pro Kopf Verbrauch umgerechnet nur ca. 0,2 Gramm. In Deutschland sind sie nur tiefgefroren erhältlich und seit 2003 auf einschlägigen Speisekarten zu finden.

In der Schweiz wurden 1995 bis 2000 nach der Statistik der Zollverwaltung knapp 850 Tonnen Froschschenkel importiert, der Verbrauch ist jedoch rückläufig.

Froschschenkel sind umstritten: Gourmets schätzen sie, Tierschützer kritisieren die Art der Tötung (oft werden die Schenkel auch herausgerissen) bei Nutzung eines nur kleinen Teils des Körpers.

 
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